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Kopfschmerzen/Migräne |
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Migräne ist keine
Zivilisationskrankheit, sondern ein altbekanntes Leiden der Menschheit.
Bereits 1200 Jahre vor Christi finden sich erste Symptomenschilderungen
auf einer ägyptischen Papyrusrolle. |
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Migränekranke gibt es in allen
Kulturkreisen und geographischen Regionen der Erde, unabhängig
vom sozialen Status, Wohlstand, Bildung und Einkommen. |
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Nach Angaben
der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) leiden
in Deutschland ca. 3 Millionen Menschen unter täglichen
Kopfschmerzen. Etwa 10 Millionen haben regelmäßig Migräne.
Selbst Kinder sind zunehmend betroffen. |
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Es wird
unterschieden zwischen verschiedenen Kopfschmerzarten. Die drei
wichtigsten sind: |
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* Spannungskopfschmerz |
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* Migräne |
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* Kombinationskopfschmerz (Migräne
und Spannungskopfschmerz) |
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Spannungskopfschmerz |
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Diesen
Kopfschmerz kennen die meisten Erwachsenen aus eigener
Erfahrung. Es ist mit ca. 29 Millionen Betroffenen die häufigste
Kopfschmerzform.
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Er tritt meist tagsüber auf, vorwiegend im
Stirnbereich, aber auch an den Schädelseiten. |
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Die
Schmerzen sind selten so stark, dass die Betroffenen nicht mehr in der
Lage sind, zu arbeiten und sie sind selten mit Schwindel und Übelkeit
verbunden. |
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Ursachen für
Spannungskopfschmerzen sind Muskelverspannungen im Schulter- und
Nackenbereich, aber auch im Bereich der Augen- und
Gesichtsmuskeln, Erkrankungen im Bereich der Halswirbelsäule,
nächtliches Zähneknirschen, Schlafmangel, zu viel Nikotin etc. |
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Bei Patienten
mit gelegentlich auftretenden Kopfschmerzen sind noch Auslöser
wie z.B. Stress oder Wetterwechsel erkennbar, bei Menschen mit
chronisch gewordenen Schmerzen sind keine äußeren Faktoren mehr
erkennbar. |
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Migräne |
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Hauptsymptom
der Migräne ist der anfallsartig auftretende, halbseitige,
pulsierende Kopfschmerz, der mit schwerem Krankheitsgefühl
einhergeht. Migräne ist häufig von Lichtscheu, Übelkeit und
Erbrechen begleitet. |
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Als Auslöser
sind verschiedene Faktoren bekannt, z.B. Stress, gestörter
Schlaf-Wach-Rhythmus, Nahrungsmittel (v.a. Alkohol, Käse,
Glutamat), hormonelle Einflüsse oder eine Kombinationen von
vielem. Auch eine genetische Veranlagung spielt eine große
Rolle, tritt Migräne in manchen Familien doch gehäuft auf. |
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Diagnose |
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Wichtig ist,
dass v.a. neu auftretende Kopfschmerzen eindeutig ärztlich
abgeklärt werden. Dann steht einer homöopathischen Therapie
nichts im Weg. |
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Neben der
Homöopathie ist ein wichtiger Baustein der Behandlung die
Überprüfung der Essgewohnheiten. Es gibt sicherlich kein
Migräne-Rezept, aber über den Stellenwert der Genussgifte wie
Alkohol und Nikotin sollte man sich im Klaren sein. |
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Außerdem muss
darauf geachtet werden, ob bestimmte Nahrungsmittel einen
Migräneanfall auslösen können. |
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Sollten Sie
Fragen zur homöopathischen Therapie von Kopfschmerzen und
Migräne haben rufen Sie mich bitte an. |
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